NAS-Fotos automatisch sortieren: KI-Modell trainieren in 6 Schritten
Durch das Training des Bildbibliotheksmodells deines NAS kannst du die Genauigkeit verbessern, die automatische Sortierung großer Sammlungen ermöglichen und die Suche deutlich vereinfachen. Das verhindert unübersichtliche Workflows und optimiert die Verwaltung fotointensiver Speicher.

Zweck selbstlernender Trainingsmodelle
Ein selbstlernendes Trainingsmodell ermöglicht es dem UGREEN NAS, seine Erkennungsfähigkeiten an die individuellen Merkmale deiner Fotosammlung anzupassen. Statt sich ausschließlich auf ein generisches vortrainiertes Modell zu verlassen, lernt es aus den Bildern, Tags und Korrekturen, die du bereitstellst. Mit der Zeit verbessert dieser maßgeschneiderte Ansatz die Erkennung der Personen, Objekte und Szenen, die für deine Sammlung am wichtigsten sind.
So trainierst du ein eigenes KI-Modell auf deinem UGREEN NAS
Mit der Modelltrainingsfunktion von UGREEN kannst du direkt auf deinem Gerät ein eigenes KI-Modell erstellen. Folge dazu diesen Schritten:
Schritt 1: Fotos hinzufügen
- Klicke in der Foto-Oberfläche auf die Schaltfläche [Fotos hinzufügen] oder nutze das “+”-Symbol oben rechts.
- Wähle die Fotos aus, die du hochladen möchtest (zum Beispiel Babyfotos), oder ziehe sie per Drag-and-drop in [Fotos].

UGREEN Tipp: Den Upload-Fortschritt siehst du oben rechts unter [Taskbar] > [Task Center] deines UGREEN NAS.
Schritt 2: Das Modelltrainings-Paket aktivieren
Öffne in der Foto-Oberfläche das Menü oben rechts und gehe zu [Einstellungen] > [KI-Einstellungen-]. Suche dort das Modelltrainings-Paket und aktiviere es.

Schritt 3: Trainingsbilder importieren
- Gehe zu [Fotos] > [Tools] > [Benutzefiniertes Lernen] und wähle anschließend den Tab [Custom Learning].
- Klicke für die erste Sitzung auf [Neues Modell trainieren]. Für spätere Sitzungen nutze das “+”-Symbol und wähle “Neues Modell trainieren”.
- Um ein vorhandenes Modellpaket zu verwenden, klicke auf [Modell importieren] und wähle, ob du es vom NAS oder von deinem lokalen Computer importieren möchtest.
- Wähle nach der Importmethode 10 Bilder desselben Objekts aus unterschiedlichen Blickwinkeln für das Training aus.
UGREEN Tipp: Wenn mehr als 10 Bilder ausgewählt werden, werden nur die ersten 10 verwendet.
Schritt 4: Bilder beschriften
Nach dem Import klicke auf [Training starten], um mit der Beschriftung zu beginnen. Zeichne in jedem Bild Rahmen um das Zielobjekt.
Schritt 5: Training starten
- Sobald alle 10 Bilder beschriftet sind, klicke auf [Bestätigen], um das Training zu starten.
- Du kannst unten rechts im Pop-up „Persönliche Bibliothek" aktivieren, um das Modell auf deine eigene Bibliothek anzuwenden.
- Nach Abschluss des Trainings identifiziert das System passende Fotos und gruppiert sie in einem Album unter [Fotos] > [Objekterkennung].
UGREEN Tipp: Die Trainingsdauer variiert je nach Bildgröße. Größere Bilder benötigen längere Verarbeitungszeiten.
Schritt 6: Ergebnisse überprüfen
Wenn das Training abgeschlossen ist, klicke auf [Bestätigen]. Das NAS wendet das benutzerdefinierte Lernen an und kategorisiert Fotos mit dem Zielobjekt automatisch in einem Album.
Umgang mit Hardware- und Ressourcenbeschränkungen des NAS
Das Trainieren von Bildmodellen verbraucht viele Ressourcen. Der UGREEN DXP2800 mit Intel N100, 8 GB RAM und 2,5-GbE ist genau die richtige Wahl für solche Aufgaben.
- Halte Batch-Größen moderat und vermeide es, mehrere Trainingsjobs gleichzeitig auszuführen.
- Große Bibliotheken können die Erkennung verlangsamen, daher kann es sinnvoll sein, Aufgaben aufzuteilen oder die Auswahl einzugrenzen.
- Wenn das Gerät stark ausgelastet ist, reduziere aktive Aufgaben, um Performance-Probleme zu vermeiden.
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Fazit
Die Verbesserung der NAS-Fotoklassifizierung hängt von hochwertigen Bildern, konsistentem Feedback und einem klugen Ressourcenmanagement ab. Ein gut trainiertes Modell reduziert manuelle Sortierarbeit, erhöht die Genauigkeit und macht große Bibliotheken deutlich einfacher durchsuchbar.
Training ist ein fortlaufender Prozess. Wenn neue Fotos hinzugefügt werden, sorgt kontinuierliches Lernen dafür, dass die Erkennung relevant und zuverlässig bleibt.